Newsflash

Rechtschreibung

Die Rechtschreibung nach Duden weicht in der Schweiz teilweise von den Regeln in Deutschland und Österreich ab. Sie finden deshalb viele Lehrmittel zusätzlich als überarbeitete Versionen. Sie sind mit D/A bezeichnet.  


Turmfalke Titelbild

10 -30 Meter über dem Boden verharrt ein überwiegend rotbrauner Vogel mit breit gefächertem Schwanz und raschen Flügelschlägen in der Luft an Ort und Stelle und hält Ausschau nach Beutetieren auf dem Boden. Es ist der Rüttelflug des Turmfalken.

Langsam lässt er sich ein paar Meter heruntersinken und fällt schliesslich mit hochgestellten Flügeln wie ein Stein zu Boden. Innert Sekunden packt er die Maus mit seinen scharfen Krallen und tötet sie mit einem gezielten Biss in den Nacken oder Hinterkopf. Dabei kommt auch der sogenannte Falkenzahn, eine Zacke am vorderen Oberschnabel, zum Einsatz. Dann fliegt er mit der Maus auf die nächste Warte, um sie dort zu fressen. Diese Jagdtechnik ist typisch für den Turmfalken. Früher nannte man ihn auch Rüttelfalke.

 Turmfalke Jagd Sitzwarte

Wie der Mäusebussard sitzt der Turmfalke aber auch gerne auf Sitzstangen und erbeutet Kleinsäuger von diesem Ansitz aus durch direktes Herabstossen. Besonders im Winter jagen Turmfalken häufiger von einer Sitzwarte aus als in der Luft rüttelnd, wahrscheinlich um Energie zu sparen.

Turmfalke Kopf Männchen grau

Der Turmfalke gehört zu den Greifvögeln. Europaweit ist er der bekannteste Falke. Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich: Der Kopf ist bei Männchen grau, ebenso Bürzel (Schwanzwurzel) und Schwanz. Weibchen haben einen braunen Kopf und wirken insgesamt braun mit grob dunkel gefleckter Oberseite und eng gebändertem Schwanz. Beide Geschlechter weisen einen dunklen Bartstreif am Kopf und eine schwarze Schwanzendbinde auf, die im Rüttelflug gut sichtbar ist.

Turmfalke Kopf Weibchen braun

Der Lebensraum ist vielfältig: Offene und halboffene Landschaften, sowohl Landwirtschaftsgebiete der Niederungen als auch die alpine Stufe in der Nähe von Wiesen, Alpweiden und Geröllhalden bis auf 3000 m.

Die ursprünglichen Felsbrüter sind bis in Städte vorgedrungen, wo sie in Nischen an Kirchen, Industrieanlagen und Hochhäusern brüten. Gerne ziehen Turmfalken ihren Nachwuchs in alten Krähennestern auf Bäumen und in speziell angefertigten Kästen an Gebäuden auf. Eigene Horste werden nicht gebaut.

Turmfalke offene Landschaften

Bei künstlichen Nistkästen für Turmfalken ist es wichtig, einen relativen grossen Einschlupf zu lassen, d.h. etwa ein Drittel der Vorderseite. Auch Sitzbretter oder -stangen aussen am Kasten sind sehr hilfreich.

Turmfalke Nistkasten

 


Turmfalke T

Die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos sind von Beni und Edith Herzog. Herzlichen Dank.

 

 

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  • Knacknuss 376


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  • Eine Spur Wahrheit


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    hinter „ist mir egal“,
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    hinter „ist schon okay“,
    ein bisschen ich brauche dich
    hinter „lass mich allein!“
    Und eine Menge Worte
    hinter dem Schweigen.

  • Vogel des Monats: der Höckerschwan


    Hoeckerschwan Titelbild

    „Ä Schwan so wiss wie Schnee“, fast jeder Schweizer kennt dieses Lied vom Berner Rockmusiker Gölä. International bekannt ist natürlich das Märchen „Das hässliche Entlein“ des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen.

    Die Anmut und Eleganz des Höckerschwans spricht für sich selbst. Diese eingebürgerte Vogelart schliessen wir schon als Kinder auf Anhieb ins Herz. Der Höckerschwan war ursprünglich in Nordosteuropa und in Teilen Asiens verbreitet. Als beliebter Zier- und Parkvogel wurde er im 16./17. Jahrhundert in Mittel- und Westeuropa angesiedelt. Im Mittelalter hielten Monarchen die imposanten Wasservögel als Haustiere in ihren Parks. Noch heute gelten Höckerschwäne in Grossbritannien mit wenigen Ausnahmen als Besitz der Königin.

    Der französische König Louis XIV siedelte den Höckerschwan auf der Seine an und Napoleon erliess Weisungen zu seinem Schutz. Die majestätischen Vögel wurden in der Schweiz um 1690 erstmals ausgesetzt. Heute gelten sie als einheimische Vogelart.

    Wenn wir einen schwimmenden Höckerschwan sehen, ist uns kaum bewusst, dass er bis 15 kg auf die Waage bringen kann und zu den schwersten flugfähigen Vogelarten weltweit gehört.

    Hoeckerschwan 1 Baden

    Erst beim Abheben in die Luft wird klar, warum er einigen Anlauf benötigt. Bei einer Körperlänge von rund 1.60 m und einer Flügelspannweite bis zu 2.40 m ist das Starten ein grosser Kraftakt, auch die Landung will geübt sein.

    Hoeckerschwan 2 Landung

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    kinderzeitmaschine

    Auf der interaktiven Kinderzeitmaschine begeben sich die Kinder von 8 bis 13 Jahren online in die Steinzeit, zu den Hochkulturen in Ägypten, Mesopotamien, Indien, China oder Amerika, ins Römische Reich, nach Griechenland oder ins Mittelalter. Ein eigenes Kapitel ist den Entdeckern gewidmet. Zu jedem Thema gibt es viel zu erforschen, zu lernen, zu spielen: Ein Zeitstrahl, Infos in der Wissensbox, Landkarten, Quiz, Memospiel und viele Aktivitäten zum Mitmachen wie kleben, kochen, backen, ausschneiden und malen. Eine sehr gut gemachte Seite, die die Kinder anspricht und auf der sie sich beim Lernen bestimmt wohlfühlen werden.

  • Verben: Wandplakate und Aufgabenkarten


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    Das neue Perlen-Lehrmittel zu den Verben ist zweiteilig und eignet sich für die 4. bis 6. Klasse:

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    Bezug Lehrplan21:
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    Download: Oster-Solitär: Wir zählen

  • Pflanzenteile und ihre Funktionen


    Pflanzen T Pflanzen 1 Pflanze WS

    Ein Thema, das vom Frühling bis im Sommer / Herbst aktuell ist: Was sind Pflanzen? - die Teile einer Pflanze - wir betrachten eine Blüte - von der Blüte zur Frucht usw. Kurze, einfache, bebilderte Texte verschaffen den Schülerinnen und Schülern einen Einblick. Mit Hilfe der Wortkarten und Pflanzen-Illustrationen mit Beschriftungen sowie mit einem Legekreis „Pflanzenteile“ prägen sie sich das Vokabular ein.

    Pflanzenteile LegekreisPflanzenteile Legekreis 1

    Mit dem zweiten Legekreis vertiefen wir das Wissen über die Vorgänge bei der Bestäubung von Pflanzen.

    Pflanze Bestaeubung LegekreisPflanze Bestaeubung Legekreis 1

    Das Paket enthält zudem praktische Aufgaben, z.B. „Welche Teile der Pflanze essen wir?“ oder die Anleitung für ein „Experiment“ zur Transportfunktion des Stängels.

    Die Lernkontrolle ist dreistufig differenziert (im Ampelsystem).

    Bezug Lehrplan 21:    NMG 2.1    NMG 2.2    NMG 2.3    NMG 2.4

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    Gesamtpaket Pflanzen - Teile - Funkionen
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