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Spiel des Jahres 2017 T Spiel des Jahres 2017 1

Mit diesem einfachen und vergnüglichen Würfelspiel für die ganze Familie (oder Schulklasse) wünschen wir ein gutes neues Jahr.

Das Spiel macht Spass und gleichzeitig lernen die Mitspielenden Pflanzen und Tiere kennen und werden vielleicht motiviert, mehr über den Vogel des Jahres, den Baum des Jahres oder das Insekt des Jahres zu erforschen.

Die Spielanleitung und die Vorlagen finden Sie hier: Natur des Jahres.

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Turmfalke Titelbild

10 -30 Meter über dem Boden verharrt ein überwiegend rotbrauner Vogel mit breit gefächertem Schwanz und raschen Flügelschlägen in der Luft an Ort und Stelle und hält Ausschau nach Beutetieren auf dem Boden. Es ist der Rüttelflug des Turmfalken.

Langsam lässt er sich ein paar Meter heruntersinken und fällt schliesslich mit hochgestellten Flügeln wie ein Stein zu Boden. Innert Sekunden packt er die Maus mit seinen scharfen Krallen und tötet sie mit einem gezielten Biss in den Nacken oder Hinterkopf. Dabei kommt auch der sogenannte Falkenzahn, eine Zacke am vorderen Oberschnabel, zum Einsatz. Dann fliegt er mit der Maus auf die nächste Warte, um sie dort zu fressen. Diese Jagdtechnik ist typisch für den Turmfalken. Früher nannte man ihn auch Rüttelfalke.

 Turmfalke Jagd Sitzwarte

Wie der Mäusebussard sitzt der Turmfalke aber auch gerne auf Sitzstangen und erbeutet Kleinsäuger von diesem Ansitz aus durch direktes Herabstossen. Besonders im Winter jagen Turmfalken häufiger von einer Sitzwarte aus als in der Luft rüttelnd, wahrscheinlich um Energie zu sparen.

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Kranich Altvogel voraus

Jetzt im Spätherbst ziehen die Kraniche. Oft kann man ihr Trompeten, das wie „grru-grii“ klingt, hören bevor man sie sieht. Daher kommt auch ihr wissenschaftlicher Name Grus grus.

In vielen Ländern wird der Kranich als Vogel des Glücks bezeichnet, in China ist er das Symbol für ein langes Leben und Weisheit. Im Königreich Bhutan hat er auch eine religiöse Bedeutung. Wenn dort der Schwarzhalskranich von Tibet zum Überwintern nach Bhutan kommt, tanzen die als Kraniche verkleideten Mönche des grössten Klosters einen ganz besonderen Tanz, der die Vögel willkommen heissen soll.

Seit frühester Zeit ziehen die elegante Schönheit und die spektakulären Balztänze dieser Vögel die Menschen in ihren Bann.

 Kranich stattlich

Kraniche sind stattliche Vögel von beeindruckender Grösse und einer Flügelspannweite bis 2.20 Meter. Sie erreichen ein Gewicht bis zu 7 Kilogramm und sind ausgezeichnete Flieger. Die Geschwindigkeit kann 45 bis 65 km pro Stunde betragen.

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maeusebussard 1

Der Mäusebussard ist einer der häufigsten Greifvögel in Mitteleuropa.

Der Mäusebussard ist ein mittelgrosser Greifvogel, also grösser als ein Falke, aber kleiner als ein Adler. Er hat eine Flügelspannweite von etwa 1,20 Meter. Die Gefiederfarbe ist sehr unterschiedlich und variiert von Dunkelbraun bis fast Weiss. Der Mäusebussard hat ein helles Brustband, das wie eine Halskette aussieht.

maeusebussard 2

Der Mäusebussard ernährt sich von kleinen Säugetieren, wie sein Name verrät, vor allem von Mäusen. Er frisst aber auch Eidechsen, Blindschleichen, Frösche, Kröten und sogar Regenwürmer. Für die Jagd auf Vögel ist der Mäusebussard im Flug zu langsam und zu träge.

Er kann oft bei seinen kreisenden Suchflügen beobachtet werden. Dabei hört man seinen Flugruf, der wie das Miauen einer Katze tönt. Wenn er in grosser Höhe mit seinen scharfen Augen ein Beutetier am Boden entdeckt hat, stürzt er sich im schrägen Gleitflug auf sein Opfer. Manchmal sieht man den Mäusebussard auch von einer Sitzwarte, d.h. von einem Baum oder einem Pfosten aus jagen. Er sitzt häufig entlang von Strassen und Autobahnen und holt sich überfahrene Tiere. Dabei wird er oft selber Opfer des Strassenverkehrs.

maeusebussard 3

Der Mäusebussard jagt über offenen Landschaften wie Wiesen und Äcker, er ist auch in Siedlungen anzutreffen. Zum Brüten bevorzugt er Wälder und Waldränder, die an sein Jagdgebiet angrenzen. Er baut sein Nest hoch in den Bäumen in einer grossen Astgabel und legt im Frühling 2 bis 3 Eier. Nach dem Schlüpfen bleiben die jungen Nestlinge ca. 50 Tage im Nest und sind dann flügge. Sie halten sich aber noch bis zu 10 Wochen auf den Ästen und Bäumen um das Nest herum auf und werden von den Eltern gefüttert.

Der Mäusebussard wird vielfach von Krähen verfolgt. Diese versuchen, ihn aus ihrem Brutrevier zu vertreiben, obwohl er für Krähen nicht gefährlich ist. Man nennt dieses Verhalten bei den Vögeln «hassen».

 

Maeusebussard T

 

 

Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: Mäusebussard

Die interessanten Informationen und die herrlichen Fotos sind von Beni und Edith Herzog. Herzlichen Dank.

 

 

 

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Flussregenpfeifer Titelbild

Der Flussregenpfeifer gehört zu den Limikolen, auch Watvögel genannt (durch etwas waten). Limikolen leben an Ufern, Küsten und in Feuchtgebieten.

Ursprünglich brütete der Flussregenpfeifer an naturnahen, dynamischen Gewässern, die in flachen Abschnitten Kiesbänke bilden. Diese Lebensräume sind in der Schweiz und in den angrenzenden Ländern selten geworden. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden aus Platzgründen und zur Sicherheit vor Hochwasser 90 % unserer Flüsse und Bäche eingedämmt, kanalisiert und die Landbewirtschaftung bis an das unmittelbare Ufer ausgedehnt. Aus diesem Grund begann die Art, Kiesgruben und Baubrachen als Ersatzlebensräume zu besiedeln. Aber auch diese sind stetem Wandel unterworfen.

Entlang von renaturierten Flüssen ist der Flussregenpfeifer vor allem in Jahren mit Niedrigwasser im Frühling wieder vermehrt anzutreffen. Sein Lebensraum sind Schotter-, Kies- und Sandflächen im Mittelland und in grossen Flusstälern der Alpen.

Flussregenpfeifer Lebensraum

Der sperlingsgrosse Watvogel hat einen braunen Rücken, eine weisse Unterseite und ein breites schwarzes Halsband. Der Kopf ist schwarz-weiss gezeichnet. Der Schnabel ist kurz und dunkel, die Beine braungelb gefärbt. Die Augen sind schwarz, besonders auffällig ist der gelbe Lidring, derwährend der Brutzeit sehr ausgeprägt ist.

Flussregenpfeifer Lidring

Beide Geschlechter weisen die gleiche Färbung auf.

Flussregenpfeifer Paar

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Musik Kont T Musik Kont 1 Musik Kont 2

Die Idee einer „musikalischen Weltreise“ stammt von Perlen-Mitglied Snowboardabuelita, die sich an das Thema im Unterricht bei ihrem Praktikumslehrer Walter Gysel erinnerte. Mir gefiel das sehr gut und aus der Anregung entstand ein Heft Musik aus aller Welt mit Musikinstrumenten, Liedern und kurzen allgemeinen Infos aus 18 Ländern in verschiedenen Kontinenten.

Hier eine Auswahl daraus: Musik aus 5 Kontinenten

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  • Pinguine


    Pinguine T Pinguine 1 Pinguine 3

    Wie viele Pinguinarten gibt es? Welches ist der kleinste, welches der grösste Pinguin? Weshalb haben Pinguine einen schwarzen Rücken und einen hellen Bauch? Wie nutzen Pinguine ihre Flügel? Welche Pinguinart lebt am Äquator? Weshalb haben Pinguine Angst davor, vom Land ins Wasser zu gehen?

    Viele Fragen zu den flugunfähigen, lustig watschelnden und sehr sozial lebenden Vögeln, die die Kinder interessieren, werden in diesem Themenheft beantwortet. Die 18 Arten werden kurz vorgestellt und die Kinder erstellen ihr eigenes Pinguin-Heft.

    Zum Download: Pinguine

    Für kleinere Leser: Pinguine - mit allen 5 Sinnen

    Pinguine Sinne T Pinguin Sinne 3 Pinguin Sinne 2

  • Schülerarbeit: Detektiv Mathixus


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    Gelungene Differenzierung: Ein Viertklässler aus Bremen macht es vor.

    Nachdem Maximilian sämtliche Detektivfälle von Mathe Matix (Mister M und Miss Emma) erfolgreich gelöst hatte, hätte er gerne weiter geknobelt. Doch es gibt - gab! - bei den Lehrmittel Perlen keine weiteren Fälle mehr.

    Maximilian ließ sich von seiner Lehrerin Susanne Hankel motivieren und schrieb selber einen Fall für Mathe Matix. Absolut selbständig verfasste er die Geschichte eines Raubes im Einkaufszentrum und der Aufdeckung des Täters. Hier ist sein erster Fall als Praktikant Mathixus. Die Schüler sind aufgefordert, bei der Lösung des Falles mitzuknobeln.

    Das Heft habe ich als Fall 1 für Praktikant Mathixus bezeichnet, in der Hoffnung, dass Maximilian oder andere Schüler-Detektive oder -Detektivinnen weitere Fälle beisteuern. Es kann auch von Nicht-Mitgliedern kostenlos in der Lehrmittel Boutique heruntergeladen werden:

    Fall 1 für Detektiv Mathixus.

    Ich bedanke mich ganz herzlich bei Maximilian und seiner Lehrerin Susanne Hankel für die gute Zusammenarbeit.

  • Forschen & konstruieren: Weltraum / Planeten


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    Hier die neuen Forscherkarten für den Monat Juni - obwohl sich  die Aufgabenkarten nicht mehr auf Ereignisse pro Monat, sondern auf ein bestimmtes Thema beziehen: Diesmal habe ich den Weltraum und die Planeten gewählt.

    Forschen Weltraum 2

     
    Zudem habe ich die 20 Forscherkarten um 8 „Projektkarten“ erweitert mit Aktivitäten, bei denen die Schüler Hand anlegen und kreativ tätig sein können. Die Aufgaben sind erprobt und Lösungsvorschläge sind dabei.

    Die farbigen Forscherkarten können Sie mehrfach ausdrucken, ausschneiden und laminieren, so dass die Kinder sie zu sich an den Platz nehmen und in Ruhe die Lösungen auf dem passenden Antwortblatt eintragen können. Sie sind ideal für schnelle Schüler und Kinder mit vielseitigen Interessen. Wer schafft am meisten Forscherkarten?

    Download: Forschen und konstruieren: Weltraum / Planeten

  • Knacknuss 336


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    Antworten bitte im Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

  • Das Geheimnis des Glücks


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    Ein junger Mann fragte den Weisesten aller Männer nach dem Geheimnis des Glücks. Der Weise riet dem jungen Mann, auf einen Rundgang durch den Palast zu gehen und nach zwei Stunden zurückzukehren.

    „Ich habe nur eine Bitte an dich“, schloss der Weise und überreichte ihm einen Löffel, in den er zwei Tropfen Öl gab. „Trage diesen Löffel mit auf deinen Weg, ohne das Öl zu verlieren.“

    Nach zwei Stunden kehrte der junge Mann zurück und der Weise fragte ihn: „Hast du die Wandteppiche in meinem Speisesaal gesehen? Hast du die zauberhaften Gärten gesehen? Sind dir die schönen Schriftrollen aufgefallen?“

    Beschämt gestand der junge Mann, nichts gesehen zu haben. Er hatte seine ganze Aufmerksamkeit darauf gerichtet, die beiden Tropfen Öl nicht zu verlieren.

    „Geh noch einmal zurück und achte auf die Wunder meiner Welt“, sagte der Weise.

    Der junge Mann nahm den Löffel und machte sich erneut auf den Spaziergang, doch diesmal bemerkte er alle Kunstwerke. Er bewunderte die Gärten, die Berge, die Blumen. Er kehrte zum Weisen zurück und berichtete ausführlich und detailliert über alles, was er gesehen hatte.

    „Aber wo sind die beiden Öltropfen, die ich dir anvertraut habe?“, fragte der Weise.

    Der junge Mann schaute auf den Löffel und stellte fest, dass er sie verloren hatte.

    „Siehst du, das ist der einzige Rat, den ich dir geben kann“, schloss der Weise. „Das Geheimnis des Glücks besteht darin, alle Wunder der Welt zu betrachten ohne je die beiden Öltropfen im Löffel zu vergessen.“

    Bruno Ferrero, Qumran2
    Bild: Pixabay, YangSunmo, CC0 Public Domain

  • Vogel des Monats: der Wiedehopf


    Wiedehopf Titelbild

    Der Schmetterlingsvogel beeindruckt nicht nur durch seine äusserliche Erscheinung, auch die Stimme ist unverkennbar. Daraus leitet sich der wissenschaftliche Name Upupa epops ab. Es ist ein dumpfer, mehrsilbiger Ruf „up-up“, oft weithin hörbar. Das Männchen ruft mit gesträubten Kehlfedern und gesenktem Schnabel, also nicht wie die meisten anderen Vögel mit nach hinten gehaltenem Kopf.

    Der Wiedehopf ist zwar nur drosselgross, wirkt aber bedeutend grösser, vor allem wenn er seine Federhaube aufrichtet. Auffällig ist sein langer, dünner, abwärts gebogener Schnabel. Flügel und Schwanz sind breit schwarz-weiss gebändert, das übrige Gefieder orange-braun. Der schmetterlingsartig gaukelnde Flug des Wiedehopfes erwärmt sofort das Herz des Beobachters.

    Wiedehopf gaukelnd Flug

    Als Lebensraum bevorzugen Wiedehopfe trockene, wärmeexponierte Gebiete mit nur spärlicher Vegetation. In Mitteleuropa trifft man sie vor allem in extensiv genutzten Obst- und Weinkulturen oder auf bebuschten Ruderalflächen an. Im Mittelmeerraum bewohnt der Vogel gerne Grassteppenlandschaften, Olivenkulturen oder Korkeichenwälder.

    Wiedehopfe trockene Gebiete

    Sein Lebensraum muss geeignete Bruthöhlen wie hohle Bäume, alte Mauern und Stein-oder Holzhaufen bieten. Er benötigt lockeren Boden, frei von dichter Vegetation, um an seine Nahrung zu gelangen. Auf dem Speiseplan des Wiedehopfes stehen grössere Insekten wie Feld- und Maulwurfsgrillen, Engerlinge, Raupen und Käfer. Ab und zu erbeutet er auch Frösche oder kleine Eidechsen. Vogelgelege und Nestlinge bieten in seltenen Fällen eine Abwechslung. Seine Beutetiere verfolgt er am Boden oder erreicht sie durch Stochern in der Erde. Ein besonderer Genuss ist es, wenn man beobachten kann, wie ein Wiedehopf seine Beute mit dem Schnabel packt und sie ein Stück in die Luft wirft, bevor er sie verschluckt.

  • Miniperlen: Die Ozeane


    Ozeane Miniperlen T Ozeane Miniperlen 2

    Nach den Heften zum Kartenlesen und zu den Kontinenten, finden Sie heute noch mehr neue Miniperlen, nämlich zu den Ozeanen. Aufbau und Inhalt sind ebenfalls auf die 1. und 2. Klasse abgestimmt.

    Download: Miniperlen: Die Ozeane