Newsflash

Rechtschreibung

Die Rechtschreibung nach Duden weicht in der Schweiz teilweise von den Regeln in Deutschland und Österreich ab. Sie finden deshalb viele Lehrmittel zusätzlich als überarbeitete Versionen. Sie sind mit D/A bezeichnet.  


Turmfalke Titelbild

10 -30 Meter über dem Boden verharrt ein überwiegend rotbrauner Vogel mit breit gefächertem Schwanz und raschen Flügelschlägen in der Luft an Ort und Stelle und hält Ausschau nach Beutetieren auf dem Boden. Es ist der Rüttelflug des Turmfalken.

Langsam lässt er sich ein paar Meter heruntersinken und fällt schliesslich mit hochgestellten Flügeln wie ein Stein zu Boden. Innert Sekunden packt er die Maus mit seinen scharfen Krallen und tötet sie mit einem gezielten Biss in den Nacken oder Hinterkopf. Dabei kommt auch der sogenannte Falkenzahn, eine Zacke am vorderen Oberschnabel, zum Einsatz. Dann fliegt er mit der Maus auf die nächste Warte, um sie dort zu fressen. Diese Jagdtechnik ist typisch für den Turmfalken. Früher nannte man ihn auch Rüttelfalke.

 Turmfalke Jagd Sitzwarte

Wie der Mäusebussard sitzt der Turmfalke aber auch gerne auf Sitzstangen und erbeutet Kleinsäuger von diesem Ansitz aus durch direktes Herabstossen. Besonders im Winter jagen Turmfalken häufiger von einer Sitzwarte aus als in der Luft rüttelnd, wahrscheinlich um Energie zu sparen.

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Kranich Altvogel voraus

Jetzt im Spätherbst ziehen die Kraniche. Oft kann man ihr Trompeten, das wie „grru-grii“ klingt, hören bevor man sie sieht. Daher kommt auch ihr wissenschaftlicher Name Grus grus.

In vielen Ländern wird der Kranich als Vogel des Glücks bezeichnet, in China ist er das Symbol für ein langes Leben und Weisheit. Im Königreich Bhutan hat er auch eine religiöse Bedeutung. Wenn dort der Schwarzhalskranich von Tibet zum Überwintern nach Bhutan kommt, tanzen die als Kraniche verkleideten Mönche des grössten Klosters einen ganz besonderen Tanz, der die Vögel willkommen heissen soll.

Seit frühester Zeit ziehen die elegante Schönheit und die spektakulären Balztänze dieser Vögel die Menschen in ihren Bann.

 Kranich stattlich

Kraniche sind stattliche Vögel von beeindruckender Grösse und einer Flügelspannweite bis 2.20 Meter. Sie erreichen ein Gewicht bis zu 7 Kilogramm und sind ausgezeichnete Flieger. Die Geschwindigkeit kann 45 bis 65 km pro Stunde betragen.

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maeusebussard 1

Der Mäusebussard ist einer der häufigsten Greifvögel in Mitteleuropa.

Der Mäusebussard ist ein mittelgrosser Greifvogel, also grösser als ein Falke, aber kleiner als ein Adler. Er hat eine Flügelspannweite von etwa 1,20 Meter. Die Gefiederfarbe ist sehr unterschiedlich und variiert von Dunkelbraun bis fast Weiss. Der Mäusebussard hat ein helles Brustband, das wie eine Halskette aussieht.

maeusebussard 2

Der Mäusebussard ernährt sich von kleinen Säugetieren, wie sein Name verrät, vor allem von Mäusen. Er frisst aber auch Eidechsen, Blindschleichen, Frösche, Kröten und sogar Regenwürmer. Für die Jagd auf Vögel ist der Mäusebussard im Flug zu langsam und zu träge.

Er kann oft bei seinen kreisenden Suchflügen beobachtet werden. Dabei hört man seinen Flugruf, der wie das Miauen einer Katze tönt. Wenn er in grosser Höhe mit seinen scharfen Augen ein Beutetier am Boden entdeckt hat, stürzt er sich im schrägen Gleitflug auf sein Opfer. Manchmal sieht man den Mäusebussard auch von einer Sitzwarte, d.h. von einem Baum oder einem Pfosten aus jagen. Er sitzt häufig entlang von Strassen und Autobahnen und holt sich überfahrene Tiere. Dabei wird er oft selber Opfer des Strassenverkehrs.

maeusebussard 3

Der Mäusebussard jagt über offenen Landschaften wie Wiesen und Äcker, er ist auch in Siedlungen anzutreffen. Zum Brüten bevorzugt er Wälder und Waldränder, die an sein Jagdgebiet angrenzen. Er baut sein Nest hoch in den Bäumen in einer grossen Astgabel und legt im Frühling 2 bis 3 Eier. Nach dem Schlüpfen bleiben die jungen Nestlinge ca. 50 Tage im Nest und sind dann flügge. Sie halten sich aber noch bis zu 10 Wochen auf den Ästen und Bäumen um das Nest herum auf und werden von den Eltern gefüttert.

Der Mäusebussard wird vielfach von Krähen verfolgt. Diese versuchen, ihn aus ihrem Brutrevier zu vertreiben, obwohl er für Krähen nicht gefährlich ist. Man nennt dieses Verhalten bei den Vögeln «hassen».

 

Maeusebussard T

 

 

Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: Mäusebussard

Die interessanten Informationen und die herrlichen Fotos sind von Beni und Edith Herzog. Herzlichen Dank.

 

 

 

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Flussregenpfeifer Titelbild

Der Flussregenpfeifer gehört zu den Limikolen, auch Watvögel genannt (durch etwas waten). Limikolen leben an Ufern, Küsten und in Feuchtgebieten.

Ursprünglich brütete der Flussregenpfeifer an naturnahen, dynamischen Gewässern, die in flachen Abschnitten Kiesbänke bilden. Diese Lebensräume sind in der Schweiz und in den angrenzenden Ländern selten geworden. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden aus Platzgründen und zur Sicherheit vor Hochwasser 90 % unserer Flüsse und Bäche eingedämmt, kanalisiert und die Landbewirtschaftung bis an das unmittelbare Ufer ausgedehnt. Aus diesem Grund begann die Art, Kiesgruben und Baubrachen als Ersatzlebensräume zu besiedeln. Aber auch diese sind stetem Wandel unterworfen.

Entlang von renaturierten Flüssen ist der Flussregenpfeifer vor allem in Jahren mit Niedrigwasser im Frühling wieder vermehrt anzutreffen. Sein Lebensraum sind Schotter-, Kies- und Sandflächen im Mittelland und in grossen Flusstälern der Alpen.

Flussregenpfeifer Lebensraum

Der sperlingsgrosse Watvogel hat einen braunen Rücken, eine weisse Unterseite und ein breites schwarzes Halsband. Der Kopf ist schwarz-weiss gezeichnet. Der Schnabel ist kurz und dunkel, die Beine braungelb gefärbt. Die Augen sind schwarz, besonders auffällig ist der gelbe Lidring, derwährend der Brutzeit sehr ausgeprägt ist.

Flussregenpfeifer Lidring

Beide Geschlechter weisen die gleiche Färbung auf.

Flussregenpfeifer Paar

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Musik Kont T Musik Kont 1 Musik Kont 2

Die Idee einer „musikalischen Weltreise“ stammt von Perlen-Mitglied Snowboardabuelita, die sich an das Thema im Unterricht bei ihrem Praktikumslehrer Walter Gysel erinnerte. Mir gefiel das sehr gut und aus der Anregung entstand ein Heft Musik aus aller Welt mit Musikinstrumenten, Liedern und kurzen allgemeinen Infos aus 18 Ländern in verschiedenen Kontinenten.

Hier eine Auswahl daraus: Musik aus 5 Kontinenten

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Cha Ka F1 T Cha Ka F1 Lied

Die erste Fortsetzungsgeschichte der Abenteuer von Charlie und Karlchen ist da: Hund und Katze begegnen sich zum ersten Mal. Wie immer schildert Andrea Meier diese Begegnung sehr feinfühlig und liefert auch noch ein passendes Lied dazu.

Download: Charlie und Karlchen: erste Begegnung

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  • Schnecken-Bastelideen
  • Zeitstrahl Kunstgeschichte


    Zeitstrahl kunstgesch T  Zeitstrahl kunstgesch 1

    Der Zeitstrahl mit den kunstgeschichtlichen Epochen vermittelt einen interessanten Überblick über die verschiedenen Kunstrichtungen und ihre Entwicklungen im Laufe der Jahrhunderte.

    Ich habe ihn überarbeitet, er ist nun ausgelegt mehr als 3,2 Meter lang, beginnt mit der Höhlenmalerei und endet mit Pop Art und Action Painting in der Postmoderne.

    Neu dazu kommt der Legekreis mit den Kunstepochen.

    Kunstepochen Legekr 1

    Download:
    Zeitstrahl Kunstgeschichte
     Kunstepochen Legekreis

     

  • Verben: Bezeichnungen der Zeitformen (Solitär)


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    Deutsch oder lateinisch? Mitvergangenheit oder Präteritum? Die Bezeichnungen der Zeitformen werden an deutschsprachigen Schulen sehr unterschiedlich gehandhabt. Ideal ist es, wenn den Schülerinnen und Schülern beide Formen geläufig sind.

    Bei diesem Solitärspiel geht es darum, beide Ausdrücke zu üben, indem die deutschen und lateinischen Fachwörter zugeordnet sowie Beispielsätze mit dem deutschen bzw. dem lateinischen Fachausdruck verbunden werden.

    Solitär: Verben: Bezeichnungen der Zeitformen

  • Griechische Mythen: Die Büchse der Pandora


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    Der Mythos der Pandora beginnt lange bevor sie überhaupt auftritt. In der Griechischen Mythologie gab es Götter und Titanen. Die Götter lebten auf dem Olymp, dem höchsten Gebirge Griechenlands, während die Titanen auf der Erde lebten, einem Ort voller Schönheit und Wunder ...

    Wer hat nicht schon von der Büchse der Pandora gehört? Doch woher kommt der Ausdruck und was bedeutet es genau, wenn von dieser geheimnisvollen Büchse gesprochen wird?

    Hier werden das Mythos und die einzelnen Charaktere vorgestellt und die Schüler diskutieren über die zehn Übel und die daraus entstandene Redewendung: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Zielgruppe: 4. - 6. Klasse

    Bezug Lehrplan 21
    Geschichtskultur analysieren und nutzen
    RZG.7.2  Die Schülerinnen und Schüler können Geschichte zur Bildung und Unterhaltung nutzen.
    Sich mit Religionen und Weltsichten auseinandersetzen
    ERG.4.5  Die Schülerinnen und Schüler können Weltsichten und Weltdeutungen reflektieren.

    Download: Die Büchse der Pandora

  • Knacknuss 384


    Knack384

    Antworten bitte im Perlen-Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

  • DSGVO: Wichtige Änderungen bei den Lehrmittel Perlen


    Gestern wurde bei den Lehrmittel Perlen eine Cookies-Sperre eingebaut. Wenn Sie sich als Mitglied einloggen, müssen Sie die Verwendung von Cookies akzeptieren. Wichtig: Ohne die Einwilligung zum Erhalt der Cookies kann man sich nicht einloggen!

    DSGVO Cookies

    Diese und viele weitere - zum Glück weniger „fühlbare“ - Massnahmen hängen mit der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) zusammen. Die EU-DSGVO (Richtlinie 95/46/EG) betrifft alle Webseiten, welche EWR (EU Handelszone) Benutzer anspricht und tritt ab dem 25.05.2018 in Kraft.

    Unser Perlen-Webmaster Ivo hat sich nicht nur mit der ganzen Materie auseinandergesetzt und die neuen Richtlinien professionell auf die Perlen übertragen, er erklärt uns im folgenden auch so verständlich wie möglich, worum es geht:

  • Fit sein für die digitale Welt


    Think big

    Kompetenzen für die zunehmend digitale Welt entwickeln: Unter dem Motto „Empowering young people for the digital world“ möchten die Telefónica Stiftung und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung jungen Menschen digitale Kompetenzen vermitteln und sie dabei unterstützen, ihre Zukunft in einer zunehmend digitalen Welt erfolgreich zu gestalten.

    Kompetenzförderung für eine erfolgreiche Zukunft in der digitalen Gesellschaft 

    Kompetenzen in den Bereichen Digitales, Sozialunternehmertum, Kommunikation und Projektmanagement sind zunehmend wichtige Schlüsselqualifikationen. Wie Lesen und Schreiben stellt heute vor allem die Nutzung digitaler Technologien eine zentrale Kulturtechnik dar. Trotz einer Vollausstattung junger Menschen mit mobilen Endgeräten zeigen zahlreiche Studien, dass es Unterschiede in der Mediennutzung gibt (JIM 2016). Viele Jugendliche nutzen digitale Ressourcen häufiger zum Spielen oder zur Unterhaltung. Es fehlt ihnen an Fähigkeiten, die digitalen Möglichkeiten von heute produktiv und kreativ zu nutzen. 

    Über verschiedene Workshop-Formate, eine Online-Akademie sowie individuelle Coachings und finanzielle Projektunterstützung inspiriert und unterstützt Think Big 14- bis 25-Jährige dabei, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden und ihre technologischen Fähigkeiten auszubauen. 2018 stehen dabei die Themenfelder „Big Data“, „Making & Coding“ und „Digital Storydesign“ im Fokus.  
    Mit der Stärkung digitaler Teilhabe lernen Jugendliche von Nutzern zu Gestaltern zu werden. Sie werden angeregt, Ideen und Unternehmergeist zu entwickeln und eigene sozial-digitale Projekte zu starten, um damit in der Gesellschaft etwas zu verändern. 

    Think big 2  Think big 1

    Think Big macht Jugendliche fit für die digitale Zukunft 

    Wie funktioniert Bilderkennung und was passiert dabei mit Daten? Was können 3D-Drucker in Zukunft leisten? Und woran erkennt man eigentlich Fake News? – Unter dem Motto „Empowering young people for the digital world“ bereitet Think Big junge Menschen auf ein Leben in der digitalen Gesellschaft vor. In bewährten und neuen Formaten lernen 14- bis 25-Jährige, was sich hinter digitalen Zukunftsthemen wie Big Data, Making & Coding und Digital Storydesign verbirgt.  

    Die Angebote von Think Big sind kostenfrei. Weitere Informationen unter: www.thinkbig.org

    Think Big ist ein Jugendprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Telefónica Stiftung gemeinsam mit o2.