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Wasseramsel Titelbild


Eine Amsel, die schwimmt und taucht? Mit der bekannten schwarzen Amsel hat die Wasseramsel nur den Namen gemeinsam und höchstens das dunkle Federkleid, das jedoch nicht schwarz ist, sondern von dunkelbraun an Kopf und Rücken in rauchbraun am Schwanz übergeht. Auffällig ist auch die weisse Kehle, die mehr oder weniger kastanienbraun gesäumt ist. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist ihre gedrungene Gestalt. Sie gehört nicht wie die Amseln zu den Drosselvögeln.

Wasseramsel weisseKehle

Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der schwimmen und tauchen kann, obwohl sie keine Schwimmhäute an den Füssen besitzt.

Ihr Lebensraum sind saubere Bäche und Flüsse, die Strukturen wie Steine und Felsblöcke aufweisen und ihr als Ansitzwarte dienen. Gerne lebt sie auch an Ausläufen von Kläranlagen, dort gibt es keine Vereisung, was bei tiefen Temperaturen die Nahrungssuche erleichtert.

Wasseramsel Nahrung Kleintiere

Die Wasseramsel sucht ihre Nahrung am Gewässergrund, an oder unter Steinen. Ihre Beute sind im Wasser lebende Kleintiere wie Würmer, Weichtiere, kleine Fische. Besondere Leckerbissen sind Larven von Köcher-, Eintags- und Steinfliegen, Wasserkäfer und kleine Schnecken. Beim Herausholen der Köcherfliegenlarven aus ihrer „Behausung“ entpuppt sie sich als wahrer Meister! Unter Wasser paddelt sie mit ihren kurzen gerundeten Flügeln und taucht bis 1.5 Meter. Ihr Tauchgang dauert ungefähr 10 Sekunden, dabei hält sie ihre Augen offen, Nasenlöcher und Ohren werden verschlossen.

Man findet die Wasseramsel auch in kalten Gebirgsbächen. Ein wasserdichtes, warmes Gefieder ist deshalb enorm wichtig. Wie die meisten Vögel besitzt die Wasseramsel eine Bürzeldrüse auf der Oberseite des Schwanzansatzes, diese ist aber viel grösser als bei andern Singvögeln. Sie pflegt ihre Federn mit Fett aus dieser Bürzeldrüse, dadurch ist ihr Gefieder optimal „imprägniert“ und resistent gegen Nässe und Kälte.

Wassramsel Gebirgsbaeche

Männchen und Weibchen sehen gleich aus und es singen auch beide. Die Balz der Wasseramseln beginnt bereits im November. Ab Februar beginnt der Nestbau. Das Nest liegt immer dicht am Wasser, aber vor Hochwasser geschützt. Als Neststandort dienen Felsblöcke, Felsspalten, Brücken, manchmal entsteht es sogar an Felsen hinter Wasserfällen. Als Nest baut die Wasseramsel eine schöne Mooskugel, das Innennest (Napf) ist immer mit braunen Buchenblättern ausgestattet.

Ab März legt das Weibchen 4 - 6 weisse Eier, die es alleine bebrütet. Das Männchen bleibt in der Nähe und bringt seiner Partnerin Nahrung. Nach 16 bis 17 Tagen schlüpfen die Jungen. Diese werden von beiden Eltern etwas über drei Wochen im Nest gefüttert und nach dem Ausfliegen noch zwei Wochen weiter betreut.

Das typische Kennzeichen der Wasseramsel ist das „Knicksen“. Möglicherweise dient es als optisches Signal für den Partner, da der Gesang oft vom Rauschen des Wassers übertönt wird.

An Spaziergänger und Jogger gewöhnt sich die Wasseramsel gut. Auf nicht angeleinte Hunde ist sie aber schlecht zu sprechen. Eine weitere Gefahr stellen Rabenkrähen und Graureiher dar. Diese haben es auf die Jungvögel abgesehen. Dann warnt die Wasseramsel mittels Rufen. Bei Sperber und Habicht bleibt dafür keine Zeit und sie taucht möglichst schnell unter Wasser, bis der Greifvogel verschwunden ist. Auch Ratten gehören zu ihren Feinden. Grössere Verluste in strengen Wintern werden relativ schnell ausgeglichen.

 

Wasseramsel T

 

Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  Wasseramsel

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.

 

 

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Waldkauz Titelbild

Der Waldkauz gehört zusammen mit der Waldohreule zu den häufigsten Eulen in Mitteleuropa. Die Grundfärbung des Gefieders variiert von graubraun bis rostbraun. Die Farbstruktur erinnert an Baumrinde, eine ideale Tarnung!

Der Waldkauz ist mit 38 cm etwas mehr als halb so gross wie der Uhu, trotzdem ist er ein stattlicher Vogel mit seinen grossen dunklen Knopfaugen. Seine Augen sind wie bei allen Eulen starr nach vorne gerichtet, dafür kann er den Kopf um 270 Grad drehen. Im Gegensatz zu Uhu oder Waldohreule hat er keine Federohren.

Der Lebensraum des Waldkauzes ist der Wald, er hat seinen Platz aber auch in Parks, Gärten und Friedhöfen mit hohem Baumbestand.

Im Spätherbst und vor allem in den Monaten Februar und März kann man seine unheimlich anmutenden Rufe hören. Hu-hu-hu-huhuuu – so tönt das Männchen. Kein Wunder, werden Nachtszenen in Spielfilmen und Krimis oft mit diesen etwas schauerlichen Rufen untermalt. Das Weibchen antwortet auf den Ruf seines Partners mit „Kjuwitt“, das tönt ein bisschen wie „Komm mit“. Früher fürchteten sich abergläubische Menschen vor diesem Ruf, weil sie glaubten, der „Totenvogel“ wolle sie auf den Friedhof locken.

Waldkauz Kamin

Der Waldkauz sitzt tagsüber gerne in überdachten Kaminen, auf hohen Baumkronen, Kirchtürmen, Ruinen oder zeigt sich an sonnigen Wintertagen im Eingang seiner Bruthöhle. Oft wird er dann von Kleinvögeln, die auf seiner Beuteliste stehen, mit heftigem Gezeter „beschimpft“. Da Baumhöhlen heute selten sind, installiert man für Waldkäuze spezielle Nistkästen.

Im Februar oder März legt das Weibchen 2 bis 5 Eier im Abstand von 2 bis 3 Tagen. Nach 29 Tagen schlüpfen die Jungen: robust wirkende, weisse Knäuel. Sie werden vom Weibchen gehudert (warmgehalten) und das Männchen geht in der Dämmerung und nachts eifrig auf Beutefang. Die Nahrung bilden vor allem Mäuse, Vögel, aber auch Amphibien wie Frösche und Kröten, manchmal sogar Fledermäuse und grössere Insekten.

Waldkauz Junge

Der Waldkauz ist im Flug ein praktisch lautloser Jäger dank den schalldämpfenden sägeähnlichen Kanten am äusseren Rand der Flügel. Er ortet seine Beute vor allem mit dem Gehör. Seine Ohröffnungen sind asymmetrisch am Kopf angeordnet, das heisst sie befinden sich nicht auf gleicher Höhe. Sein Gesichtsschleier, der wie ein Parabolspiegel wirkt, nimmt Geräusche ebenfalls optimal auf.

Bevor der Waldkauz auf Nahrungssuche geht, würgt er rundliche Gewölle hervor. Diese Speiballen enthalten unverdauliche Nahrungsreste wie Knochen, Haare, Federn und Chitinteile, die er loswerden muss, um Platz für neue Reste zu schaffen. In guten Mäusejahren legt das Männchen Beutedepots am Nistplatz an. Die Jungkäuze sind dann in ihrer Bruthöhle von Kleinsäuger-Kadavern umgeben.

Waldkauz Junge Aestlinge

Nach etwa 4 Wochen springen die Jungkäuze aus der Nisthöhle auf den Waldboden. Sie klettern auf Äste von Gestrüpp oder Bäumen, am ersten Tag oft nur wenige Meter über dem Erdboden. In dieser Phase bezeichnet man sie als „Ästlinge“. Die Eltern füttern ihre Sprösslinge weiter. Zwischen dem 90. und 100. Lebenstag erreichen die Jungvögel die volle Flugfähigkeit. Die Eltern zeigen ihrem Nachwuchs die besten Jagdgebiete und überlassen ihnen die Beute. Nur etwa die Hälfte aller Jungkäuze überlebt das erste Jahr.

Zu den Feinden zählen Uhu, Habicht, Mäusebussard und Baummarder. Auch der Fuchs kann den Jungvögeln gefährlich werden, vor allem am Boden nach dem Sprung aus dem Nest. Waldkäuze verteidigen ihr Nest energisch gegen mögliche Feinde und setzen dafür ihre scharfen Krallen ein.

 

Waldkauz T
Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  Waldkauz

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.

 

 

 

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Rotmilan mit weissen Fenstern auf der Flügelunterseite

Der Rotmilan gehört zu den schönsten einheimischen Greifvögeln. Er ist in Mitteleuropa nach dem Seeadler, Bartgeier und Steinadler der viertgrösste Greifvogel mit einer Flügelspannweite von 1.40 bis 1.70 Metern. Sein farbenprächtiges Federkleid kommt bei Sonnenlicht besonders zur Geltung, die rostrote Färbung sticht sofort ins Auge. Die hellen Partien an den Flügelunterseiten bezeichnet man als «weisse Fenster». Sein Kopf ist hellgrau und weist eine feine dunkle Längsstrichelung auf. Das helle Auge erkennt man nur mit dem Fernglas.

Der Schwanz des Rotmilans ist tief gekerbt, daher kommt der Name «Gabelschwanz». Früher bezeichnete man den Milan auch als «Gabelweihe». Rotmilane steuern kaum mit den Flügeln, sondern auffällig mit ihrem Gabelschwanz, den sie bei Änderung der Flugrichtung seitlich abkippen.

Rotmilan an einem Winterfütterungsplatz

Der Speisezettel der Rotmilane ist vielseitig, sie ernähren sich von Kleinsäugern wie Mäusen, Kleinvögeln, Würmern, Insekten und Aas. Ab und zu packen sie auch Fische, Amphibien und Reptilien. Wenn ein Landwirt seine Felder pflügt, kann man manchmal Milane, Mäusebussarde, Möwen und oft auch Störche beobachten, wie sie hinter dem Pflug her schreiten und in der umgewälzten Erde nach Nahrung suchen.

Rotmilan trägt Nistmaterial zum Horst

Zur Brutzeit vollführen die Rotmilan-Paare richtige Kunstflüge und äussern häufig ein wieherndes Trillern. Pro Jahr ziehen sie höchstens eine Brut auf. Der Horst wird auf einem kräftigen Baum 10 bis 28 m über dem Boden gebaut. Das Weibchen legt zwischen Ende März und Mitte April 2 bis 3 Eier und benötigt rund 34 Tage zum Ausbrüten. Nach dem Schlüpfen füttert das Männchen die ganze Familie, während das Weibchen die kleinen Nestlinge noch hudert*. Später schafft auch das Weibchen Nahrung herbei. Die Sterblichkeitsrate ist wie bei allen Jungvögeln gross, der Rotmilan kann aber über 20 Jahre alt werden.

Rotmilane werden oft von Krähen verfolgt

Den Winter verbrachte der Rotmilan früher in Spanien. Seit die Winter bei uns milder geworden sind, bleiben viele von ihnen hier und beziehen nachts gemeinsame Schlafplätze auf Bäumen. Ist der Boden über längere Zeit schneebedeckt und gefroren, werden für die Greifvögel an einigen Orten Schlachtabfälle ausgelegt. Das zieht natürlich auch Mäusebussarde und Rabenvögel an, die sich dann alle um das Futter streiten - ein herrliches Spektakel!

Insbesondere Krähen streiten sich oft mit Rotmilanen. Obwohl Rabenkrähen wesentlich kleiner sind, haben sie wenig Respekt vor den grösseren Greifvögeln und verfolgen diese manchmal hartnäckig. Man nennt das: sie hassen auf die Greifvögel.

Rotmilan-Paar in der Nähe ihres Horsts

Der Rotmilan war bei uns vor 50 Jahren noch ein seltener Greifvogel, da er europaweit verfolgt und vergiftet wurde. Inzwischen haben sich die Bestände in Mitteleuropa glücklicherweise erholt. Da der Rotmilan fast ausschliesslich in Europa vorkommt, haben Deutschland und die Schweiz für die Erhaltung dieser Art eine grosse Verantwortung. Insbesondere auch deshalb, weil in Südeuropa in den letzten Jahren empfindliche Verluste hinzunehmen waren.

 Der Schwarzmilan Verwandter des Rotmilans

Ein naher Verwandter des Rotmilans ist der Schwarzmilan. Er ist ein echter Zugvogel, denn er überwintert im südlichen Afrika und kommt nur zur Brutzeit zurück nach Europa.

 

Rotmilan T

 

 

Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  Rotmilan

 

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.

 

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Blaumeise an der Winterfutterstelle

Die Blaumeise erscheint im Winter regelmässig am Futterhäuschen, wo sie vom Fenster aus gut beobachtet werden kann. Im Siedlungsgebiet ist die Blaumeise nach der etwas grösseren Kohlmeise die häufigste Meise. Auch die Kohlmeise sehen wir am Futterbrett, dort streiten die Meisen manchmal um die "besten Plätze".

Die Blaumeise ist sehr geschickt und erfinderisch. Sie legt zwar selber keine Nahrungsvorräte in Baumritzen und -spalten an wie andere Meisen, bedient sich aber gerne aus diesen Nahrungsverstecken. Berühmt wurde sie Ende der 1920er-Jahre in Grossbritannien, als sie lernte, die Verschlüsse von Milchflaschen aufzureissen, um den Milchrahm zu verzehren. Damals deponierte der Milchmann die Milchflaschen am frühen Morgen vor der Haustüre.

Blaumeisen bleiben im Winter bei uns

Das Gewicht der Blaumeise beträgt 9  bis 12 Gramm. Sie ist mehrheitlich ein Standvogel, das heisst, sie verbringt das ganze Jahr bei uns. Nur ein kleiner Teil zieht im Winter nach Südfrankreich oder Italien.

Eine Verwechslung der Blaumeise mit anderen Meisen in unseren Breitengraden ist praktisch unmöglich, da die Farbgebung unverkennbar ist. Bei Blaumeisen sind Kopfplatte, Nackenband und Flügeldecken blau, die Wangen weiss und sie haben einen dunklen Augenstreif.

Blaumeise wirkt etwas halslos

Blaumeisen sind zierlich, wirken aber ein bisschen pummelig und "halslos". Bei der Nahrungssuche in den Bäumen turnen sie umher und hängen manchmal kopfüber an den Zweigen. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen, Käferlarven - im Herbst und Winter kommen Sämereien und Beeren hinzu.

Blaumeisesucht Baumhöhle zum Brüten

Blaumeisen brüten in Baumhöhlen im Laubwald, in Parks, Obstgärten und in Siedlungen, wo sie gerne Nistkästen besetzen. Das Nestmaterial bilden Gräser, Flechten, Moos und Tierhaare. Sie polstern ihre Nestmulde auch mit Katzenhaaren aus, obwohl Katzen zu ihren Feinden zählen.

Blaumeisennest mit unbefruchtetem Ei

Im April legt das Weibchen 6 bis 15 Eilein mit rötlich-braunen Punkten und Flecken. Die Sprenkelung der Eier hängt vom Gesundheitszustand des Weibchens ab. Ein Ei wiegt gut 1 Gramm. Nach 13 bis 15 Tagen schlüpfen die winzigen, nackten Wesen.

Junge Blaumeise

Nun beginnt für die Vogeleltern eine harte Zeit. Sie schleppen in der 19 bis 20 Tage dauernden Nestlingszeit alle 2 bis 3 Minuten Futter an, vorwiegend Raupen, und dies ohne Mittagspause! Zusätzlich tragen die Altvögel ständig die Kotbällchen der Jungvögel weg, um das Nest sauber zu halten. In dieser Zeit sehen die Vogeleltern oft zerzaust aus, da sie keine Zeit für die Gefiederpflege haben.

In seltenen Fällen kommt es vor, dass eine andere Vogelart bei der Jungenaufzucht hilft. Dokumentiert ist das Verhalten eines Zaunkönigs, der Futter an bettelnde Blaumeisenjunge übergab, ohne dass die Blaumeiseneltern etwas dagegen hatten. Wir Menschen finden dieses Vorgehen romantisch, der Biologe interpretiert das anders und spricht von einem fehlgeleiteten Verhalten. Wie auch immer - Hauptsache ist, dass die Jungvögel mit Erfolg aufgezogen werden.


Blaumeise T

 

Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: die Blaumeise.

 

 

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Ich danke dem unermüdlichen Ornithologen-Paar herzlich dafür.

 

 

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Einmaleins Lotto T Einmaleins Lotto 2 

In der Türkei wird Bingo traditionell am Silvesterabend mit der ganzen Familie gespielt.
In Italien ist Lotto als Familienspiel über die Weihnachtstage ebenfalls Tradition.

Die beiden Spiele haben ganz ähnliche Regeln. Eine hübsche Version des Zahlenlottos gibt es hier mit Einmaleins-Aufgaben. Es kann zu Hause über die Festtage und/oder in der Schule als spielerische Mathe-Übung mit den Kindern in der Klasse oder in Gruppen gespielt werden. Die Spielregeln und die benötigten Materialien sind dabei.

Download: Einmaleins-Lotto

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Graureiherpaar

Der Graureiher ist der grösste und häufigste Reiher in Europa. Wie sein Name verrät, ist das Gefieder des Graureihers vorwiegend grau, die Farben Blauschwarz und Weiss setzen aber schöne Kontraste, vor allem am Kopf und am Hals. Sein kräftiger Schnabel ist gelblich bis orange und hat die Form eines Dolches.

Früher hiess der Vogel Fischreiher, weil Fische zu seiner Lieblingsnahrung gehören. Er wurde deshalb bejagt, was beinahe zu seiner Ausrottung führte.

Graureiher Maeusefang

Der Graureiher hält sich nicht nur im seichten Wasser auf, häufig sieht man ihn von einer Strasse aus in frisch gemähten Wiesen und auf Feldern, wo er zum Beispiel auf Mäuse lauert. Zu seiner Nahrung gehören auch Frösche, Eidechsen, Regenwürmer, Schnecken und Insekten.

Graureiher Lauerstellung

Der Graureiher gehört zu den Schreitvögeln, er hat sehr lange Beine. Er schreitet langsam vorwärts und wenn er ein Beutetier erspäht, erstarrt er in leich gebeugter Haltung, packt sein Opfer blitzschnell mit seinem dolchförmigen Schnabel und lässt es langsam den langen Hals hinuntergleiten.

Nahrungsreste, die der Graureiher nicht verdauen kann, speit er in Form von Gewöllen wieder aus. Das machen auch die Eulen. In einem Graureihergewölle findet man fast immer Fischgräte.

Graureiher jung

 

 

Einen Graureiher sieht man praktisch nie schwimmen. Er badet aber gerne und liebt das "Sünnelen". Dabei spreizt er die Flügel seitlich ab und bekommt dadurch eine lustige Form, was auf dem Bild dieses jungen Graureihers gut zu sehen ist.

 

 

 

 

Im Flug zieht der Graureiher Hals und Kopf ein, das machen auch andere Reiher. Sein Flugruf ist ein kurzes, heiseres Krächzen.

Graureiher Flug

Ein Teil unserer einheimischen Graureiger zieht im Herbst nach Südfrankreich, Italien oder Spanien. Aus dem hohen Norden ziehen Graureiher zu uns, um hier den Winter zu verbringen. Harte Winter überleben viele Graureiher nicht. Wenn Gewässer und Boden zufrieren, finden sie zu wenig Nahrung.

Graureiher  Frosch

 

Graureiher Silberreiher

 

 

Ein eleganter Verwandter des Graureihers ist der Silberreiher. Sein Gefieder ist ganz weiss, der Schnabel gelb. Er ist aber viel seltener als der Graureiher.

 

 

 

 

 

 

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt. Die schönen Fotos stammen wie immer von Beni Herzog. Vielen Dank euch beiden dafür.

Graureiher T

 

Die kostenlose Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: der Graureiher.

 

 

 

 

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  • Knacknuss 428


    Knack428

    Antworten bitte im Perlen-Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

  • Schöpfe Stille aus dem Chaos


    Silence

    Allzu oft haben wir Angst vor der Stille. Wir fürchten darin die Leere, eine gewisse Langeweile, finden uns unproduktiv und haben das Gefühl, über uns selber nachdenken zu müssen. Das verleitet uns dazu, unser Leben mit Lärm, Geschwätz und Chaos zu füllen.

    Wir bemühen uns angestrengt, geschäftig zu sein. Wir stressen bis zum Geht-nicht-mehr, füllen unsere Tage bis an den Rand mit Verpflichtungen und Aktivitäten - und das alles nur, um nicht allein mit uns selber zu sein und um nicht mit der Stille konfrontiert zu werden.

    Doch die Stille kann uns eine völlig neue Anschauung vermitteln: Sie kann angenehm sein, therapeutisch und eine Quelle neuer Energie. Die Stille kann unseren Stress mildern, uns in eine neue Richtung leiten, uns zur Ausgeglichenheit führen und uns helfen, das Gleichgewicht in unserem Leben wieder herzustellen.

    Wie gelingt uns das?

    • Versuche zuerst Raum zu schaffen für die Stille und du wirst langsam hineinwachsen und sie lieben.
    • Ziehe die Ruhe der Rastlosigkeit vor.
    • Realisiere, wie wundervoll Stille sein kann.
    • Lerne zu schätzen, was du hast, ohne dauernd nach Anderem zu suchen.
    • Akzeptiere die Stille.
    • Finde dich selbst in der Leere, die entsteht.
    • Sprich weniger, höre mehr zu, beobachte aufmerksam.
    • Umgib dich mit Stille. Bewundere die Blätter auf den Bäumen, lausche dem Flüstern des Windes, lass die Sonnenstrahlen deinen Körper wärmen.
    • Setz dich hin und tu nichts. Höre auf dein Inneres und beobachte dich selber, wie du langsam die Stille auf- und annimmst.
    • Lass Fernsehen, Medien, Telefon und alles beiseite, was Lärm und Ablenkung verursachen kann.
    • Umarme die Ruhe, nimm die Stille an, geh in dich selber und lass das Leben sprechen.

    Quelle: vivizen.com
    Foto (Auguste Préault, 1842): Wikimedia Commons: Nrswanson

  • Europa-Heft für die 3.-5. Klasse


    Europa 2019 TEuropa 2019 1Europa 2019 2

    Die Zeit läuft und die Dinge ändern sich! Vor zehn Jahren habe ich die Ampelhefte Europa erstellt, mit denen meine Schülerinnen und Schüler sehr gerne gearbeitet haben. Heute finde ich die Inhalte wie auch die Darstellung nicht mehr zeitgemäss und ich habe deshalb ein neues Heft zum Thema erstellt, das sich für die 3. bis 5. Klasse eignet.

    Auf rund 40 Seiten setzen sich die Schüler mit der Geografie, der Geschichte, der Gliederung Europas und mit dem Wesen der Europäischen Union auseinander. Mit kurzen Info-Texten und Fragen/Aufgaben dazu gewinnen sie schnell einen guten Überblick über den Kontinent. Die Differenzierung nehmen Sie als Lehrperson vor, indem Sie die für Ihre Schüler angemessenen Kapitel auswählen und evtl. auch vertiefen.

    Lehrplan21: RZG.2.2 RZG.4.1 RZG.4.2 NMG.9.3e D.2.B.1

    Download: Europa (3.-5. Kl.)

    Zur Auflockerung:
    Wie gut kennen Sie die europäischen Länder und wie viel wissen Sie über ihre Kultur und Lebensart?
    Testen Sie sich selbst hier.

     

  • Wenn ... dann bist du eine Lehrperson


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    Die folgenden Wahrheiten sind international, ich habe viele davon bei italienischen, andere bei amerikanischen Kolleginnen im facebook gefunden und übersetzt. Die Liste lässt sich beliebig verlängern und ich freue mich auf viele weitere "Wenn ... dann bist du Lehrerin", mit denen Sie vielleicht / hoffentlich die folgenden Sätze im Kommentar ergänzen.

    Wenn du zu Beginn des Jahres hundert schöne, neue Bleistifte hast und im Juni sind es noch drei ...
    Wenn deine Jeans dauernd weiss sind vom Kreidestaub ...
    Wenn du in der Buchhandlung zuallererst die Kinderbücher ansteuerst ...
    Wenn du alle leeren Schachteln und Dosen sammelst, weil du sie vielleicht für eine Bastelarbeit brauchen kannst ...
    Wenn dein Unterricht um vier Uhr dreissig zu Ende ist, du aber um vier Uhr dreissig nie fertig bist ...
    Wenn du sagst, dass die Arbeit dich verzehrt, dann aber andauernd über die Schule redest ...
    Wenn die besten Menschen, mit denen du zusammenarbeitest keine eineinhalb Meter gross sind ...
    Wenn du die schönsten Arbeitsblätter zu einem Thema findest, nachdem du dieses gerade beendet hast ...
    Wenn du bei Neuerscheinungen von Schulmaterialien mehr als die Hälfte davon kaufen möchtest ...
    Wenn einer deiner Schüler mit dem Stuhl schaukelt und du hoffst, dass er hinfällt, aber gleichzeitig fürchtest, dass er hinfällt ...
    Wenn deine Nicht-Lehrer-Kollegen nicht verstehen, dass die Pausen die stressigsten Momente sind ...
    Wenn der letzte Schultag nahe und dein Klassenbuch noch immer unberührt ist ...
    Wenn bei den Ersties die erste Stunde allein dazu da ist, das Heft hervorzuholen ...
    Wenn du nicht einmal geahnt hattest, dass die Olmeken überhaupt existierten und jetzt eine Expertin bist ...
    Wenn du schon einen Monat im Voraus weisst, dass am Schulausflug keiner fehlen wird ...
    Wenn du auf die Wandtafel schreibst "nicht wegwischen" und sie am anderen Morgen leer ist ...
    Wenn der Schüler, der deinen Unterricht am meisten stört, einfach nie krank wird ...
    Wenn du die erste Hälfte deiner Schulberichte geschrieben hast und dir bereits keine passenden Formulierungen mehr einfallen ...
    Wenn du einen Text zuerst als Entwurf erstellst und dann in Schönschrift abschreibst ...
    Wenn du ein Plakat schreiben willst und kein einziger Filzstift mehr richtig schreibt ...
    Wenn du beim Kopieren von Arbeitsblättern immer eines mehr für deinen Ordner kopierst ...
    Wenn du ihnen eine halbstündige Strafe aufbrummst und nach 15 Minuten sagst: "Das genügt, aber nur für dieses eine Mal" ...
    Wenn du ihnen die Pausenspiele beibringst, die du selber als Kind gespielt hast ...
    Wenn ein neuer Kollege - ein männlicher - dazu kommt und nach zwei Stunden alle über ihn alles wissen ...
    Wenn du vor lauter ADHS, ESL, VMB, ILZ oder SHP annehmen musst, du arbeitest beim Geheimdienst ...
    Wenn du beim Zeitungslesen alle Orthografie- und Grammatikfehler bemerkst ...
    Wenn du beim Kochen ein Kinderlied summst ...
    Wenn du bei Regenwetter unter dem Heizkörper eine Reihe nasser, kleiner Schuhe stehen siehst ...
    Wenn du beim Eintreten ins Schulzimmer deinen Mantel nicht ausziehen kannst, weil du von allen Kindern umringt wirst ...
    Wenn du einkaufen gehst und im Laden genau dem Schüler begegnest, den du bis morgen nicht mehr sehen wolltest ...
    Wenn kein Ferienort mehr sicher ist, weil irgendeiner deiner Schüler bestimmt genau dort seinen Urlaub verbringt ...
    Wenn du am ersten Tag denkst 'dieses Jahr soll meine Schublade ordentlich aussehen' und bereits am zweiten Tag ein heilloses Durcheinander darin herrscht ...
    Wenn das Schuljahr gerade begonnen hat und du bereits an die Weihnachtslieder denkst ...
    Wenn du vor oder nach den Ferien leere Bänke hast, weil immer irgendein Schüler länger Urlaub macht ...
    Wenn vor den Ferien alle das Einmaleins vorwärts und rückwärts beherrschen und nach den Ferien nur noch gerade zwei ...
    Wenn du nach eine Schulwoche bereits hoffnungslos erkältet bist ...
    Wenn du nach den Ferien bedauerst, dass du freiwillige Ferienaufgaben mitgegeben hast, weil du sie jetzt korrigieren musst ...
    Wenn die schrecklichsten Hefte immer zuunterst auf der Beige liegen ...
    Wenn du von der fantastischen Prüfung restlos überzeugt warst und alle mit 'ungenügend' abschneiden ...
    Wenn in der vierten Klasse einer die Schuhe noch immer nicht selber binden kann ...
    Wenn du jemanden im Auto mitfahren lässt und zuerst Blätter, Hefte, Mäppchen, Bleistifte, Leim, Spitzer und Scheren vom Sitz wegräumen musst ...
    Wenn du sagst "Ich zähle bis drei: eins, zwei, zweieinhalb, zweidreiviertel" ...
    Wenn du weiterhin sagst 'Ich gehe zur Schule' und nicht 'Ich gehe zur Arbeit' ...
    Wenn du nach Schulschluss ein verlorenes Mäntelchen oder ein Stiefelchen suchen musst ...
    Wenn du feststellst, dass du viel früher schlafen gehst, als einige deine Schüler ...
    Wenn du in jeder freien Zwischenstunde für die Schule arbeitest ...
    Wenn alle beweglichen Feiertage genau auf den Wochentag fallen, an dem du nur zwei Stunden Unterricht hättest ...
    Wenn du sie an einem Schulausflug immer und immer wieder zählst und nachzählst ...
    Wenn du nie sagst 'ungenügend', sondern 'du kannst dich verbessern' oder 'versuche es noch einmal' ...
    Wenn du den Sommer damit verbracht hast, dich in die Themen des kommenden Schuljahres einzulesen ...
    Wenn du auf der Strasse dürre Blätter aufhebst für eine Lektion über den Herbst ...
    Wenn du für ein Diktat die Hefte aus deiner eigenen Schulzeit hervorholst ...
    Wenn dein Schulzimmer am Anfang leer ist und am Ende des Schuljahres nicht einmal mehr ein Post it irgendwo Platz hat ...
    Wenn du zu Hause auch alle Aufforderungen mindestens 3 Mal wiederholst ...
    Wenn du bei jedem tollen Bild denkst: "Das wäre schön für ein Arbeitsblatt"...

    ... dann bist du eine Lehrperson.

    Weitere Merkmale fügen Sie bitte als Kommentare an.

  • Briefträgergeografie online


    Wie gut kennen Sie Europa? Afrika? Amerika? Weitere Kontinente? Machen Sie die Probe aufs Exempel:

    Europa_Seterra

    Laden Sie die interaktiven Geografiespiele von Seterra.net kostenlos herunter oder suchen und bestimmen Sie die Länder, Städte und Regionen der ganzen Erde online.

    Wenn Sie aufs Bild klicken, können Sie gleich einmal die europäischen Staaten an die richtige Stelle platzieren.

  • Kostenlose Bastelbogen / Papiermodelle


    twostorezzz

    Auf papermau.blogspot.com finden Sie Links zu unzähligen Bastelbögen und dierkte Downloads von Papiermodellen wie z.B.

    Im Blog findet man dazu eine thematische Beschreibung und/oder Fotos der Vorlage im Original.

    Ähnliche Seiten auf Deutsch sind diese hübschen Papiermodelle.

  • Monatsperlen April für die 1., 2., 3. Klasse


    MP Garten 2 T MP Piraten 3 T MP Arzt 1 T MP Wetter 2 T

    Hier die neuen Monatsperlen für die 1.-, 2.- und 3.-Klässler mit vier Themen, die im April aktuell sind. Die Kinder beschäftigen sich mit dem Garten, einem Arztbesuch, mit Piraten und mit dem Wetter.

    Eine Reihenfolge ist nicht vorgegeben, sämtliche Themen können auch in einem anderen Monat aufgegriffen werden. Die Unterlagen sind jeweils gleich aufgebaut, so dass den Kindern der Ablauf bald bekannt ist und sie selbständig arbeiten können:

    MP Arzt 1 1 MP Arzt 1 2 MP Wetter 2 2

    1. Schreiben:
    Die wichtigsten Wörter zum Thema sind auf Wortkarten dargestellt, die den Kindern als Hilfe zur Verfügung stehen. Sie fahren den Themenwörtern nach, ergänzen angefangene Sätze und schreiben eine oder mehrere Listen als Vorstufe zum freien Schreiben.

    2. Bilder beschriften.

    3. Lesen:
    Die Kinder lesen einfache Texte zum Thema und schreiben die Sätze ab.

    4. Freies Schreiben:
    Die Kinder wählen eine der bebilderten oder unbebilderten Vorlagen aus und schreiben dazu eine kurze Geschichte.

    5. Mathematik:
    Handlungsorientierte Aufgaben zu Zahlen und Formen.

    6. Postkarte an Familie:
    Zur Information / Kommunikation mit den Eltern und als zusammenfassender Abschluss dient die Postkarte, die die Kinder am Ende der Einheit für ihre Familie schreiben.

    Die Hefte für die 2. Klasse haben den gleichen Aufbau, die Aufgaben sind aber an das Schuljahr angepasst. Dasselbe gilt für die Hefte für die 3. Klasse.

    Die Monatsperlen begleiten die Kinder durch das ganze Jahr: Für den April sind diese Themen vorgesehen:

    Monatsperlen April:
    - Mein Besuch beim Arzt
    - Mein Garten
    - Das Wetter
    - Piraten

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